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7/2010
 
 
 Informieren, Auswählen, Ordern – bei Waalwear Kids werden Einzelteile und komplette Outfits in Zukunft per Mausklick bestellt.<br>
Informieren, Auswählen, Ordern – bei Waalwear Kids werden Einzelteile und komplette Outfits in Zukunft per Mausklick bestellt.
WAALWEAR KIDS, NEUSS

Virtuelle Order gelungen

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Die Waalwear Kids GmbH & Co. KG, Neuss, einer der führenden deutschen Kindermodeanbieter, bewertet die Einführung der Order über den virtuellen Showroom positiv. Die Resonanz sei nach anfänglichem Zögern lebhaft gewesen.

Mit Beginn der abgelaufenen Herbst/Winter 2010 Verkaufssaison wurde das neu entwickelte Projekt erstmals den Handelskunden präsentiert. „Die Resonanz sowohl in unseren Showrooms als auch auf den nationalen und internationalen Modemessen war durchweg positiv“, so die Bilanz von Bernd Heldens, Geschäftsführer Waalwear Deutschland. „Selbst wenn der ein oder andere Kunde und auch Mitarbeiter zunächst einige Berührungsängste hatten, konnten diese durch die einfache Handhabung und die beeindruckende Übersichtlichkeit des Programms schnell behoben werden“, meint Bernd Heldens.


DIGITALER LAUFSTEG

Die digitale Aufbereitung der Kollektionen der Marken Dobber, Jottum, Cakewalk, Barbara Farber und Pointer bildet zukünftig den Schwerpunkt der Kollektionsvermarktung. So werden in den realen Showrooms großformatige Bildschirme und PCs den Überblick über die einzelnen Kollektionen liefern. „Vor Ort loggt sich der jeweilige Vertreter über einen einheitlichen Startbildschirm in das System ein und kann im nächsten Schritt aus den fünf verschiedenen Waalwear Kids-Marken wählen. Wenn er auf die Marke seiner Wahl klickt, gelangt er in das entsprechende Segment mit dem bekannten Aussehen der jeweiligen Marke“, erklärt Bernd Heldens das neue Konzept.
Jedes Kollektionsteil wird direkt an Kindern abgefilmt und in einer kurzen Filmsequenz präsentiert. Jede Kollektion erhält dabei eine eigene Kollektionswelt. Ziel ist es, die Waalwear Kids-Mode für die Händler erfahrbarer und lebendiger zu gestalten. Diese sehen die getragenen Outfits und können Schnitt, Sitz, Wirkung sowie das Fallen der einzelnen Stoffe direkt erleben.


KOMPLETTE OUTFITS

Im virtuellen Showroom können Empfehlungen für die perfekte Zusammenstellung der Kollektion erstellt sowie, als absolutes Novum, komplette Outfits geordert werden. Der Kunde sieht jederzeit sein getätigtes Einkaufsvolumen und kann Änderungen oder Zukäufe vornehmen. Ergänzt wird die digitale Präsentation durch Stoffproben, sowie eine Auswahl an Musterteilen, die die Vertreter weiterhin an die Hand bekommen. Die persönliche, individuelle Betreuung durch den Agenten bleibt also gewährleistet.
Die Idee des virtuellen Showroom wurde im niederländischen Hauptquartier von Waalwear Kids, Badhoevedorp, entwickelt. Federführend dabei sind Michael van der Knoop, CEO Waalwear Kids Group BV, Rob van Thiel, Design & Development Director, Dennis Goebel, Sales Director, sowie Jeroen ten Napel, ICT Manager. Hintergrund der Idee war das veränderte Konsumverhaltens vieler Menschen u. a. beim Online-Kauf. Gleichzeitig haben viele Menschen Schwierigkeiten, sich Kleidung, die am Kleiderbügel an der Stange hängt, als getragenes Outfit vorzustellen. Indem die Kollektionsteile direkt an Kindern präsentiert werden, bietet der virtuelle Showroom eine neue Erfahrung, die die Phantasie zum Leben erweckt. Ähnlich wie eine Modenschau.


KOLLEKTIONSBILDER

Die positive Wirkungskraft von Kollektionsbildern sieht Bernd Heldens im Abverkauf der letzten Kollektionen bestätigt: „Das meistverkaufte Jottum-Kleid gab es gar nicht als Musterteil für die Händler im Programm, sondern ausschließlich als Bild. Das Kleid auf einem Foto an einem Kind angezogen zu sehen, hat den Kauf positiv beeinflusst.“
Die Etablierung des virtuellen Showroom in dieser Größenordnung und Konsequenz ist bisher einmalig. Damit nimmt Waalwear Kids im Kindermode-Bereich eine Vorreiterrolle bei der Präsentation und Vermarktung seiner Kollektionen gegenüber dem Handel ein. Der virtuelle Showroom ist für Waalwear ein langfristig angelegtes Projekt um die Kollektionen zukunftsfähig zu gestalten und die Markenbekanntheit auch international weiter auszubauen. „Der Showroom schafft zahlreiche Möglichkeiten, unseren Marktanteil, vor allem auch im Ausland, zu erhöhen, denn dort sehen wir für uns ein enormes Wachstumspotenzial. Das Projekt hat unserem Unternehmen noch einmal zusätzliche Energie gegeben und durch die erfolgreiche Umsetzung in so kurzer Zeit ist ein enormes Zusammengehörigkeitsgefühl entstanden“, betont Waalwear CEO Michael van der Knoop.
In Zukunft soll der virtuelle Showroom kontinuierlich den neuesten Ansprüchen angepasst werden. Dabei werden besonders die Rückmeldungen der User berücksichtigt.



 
 
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